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Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel
Forschungstätigkeit
Leitung: Prof. Dr. Dr. U. Hemel
Differentialdiagnostische Ansätze der Religionspsychologie und der Religionspädagogik
In Weiterführung bisheriger Forschungsschwerpunkte gewinnen differentialdiagnostische Ansätze religionspädagogisch interessierter religionspsychologischer Forschung immer mehr an Gewicht, weil die Ausdifferenzierung subjektiver Lebenswelten sich speziell im religiösen Bereich immer weniger an kirchlich erwünschten Normbiographien orientiert, sondern Aufmerksamkeit für biographische Vielfalt gewinnt. Im Zusammenhang mit dem bereits vorab entwickelten mehrdimensionalen Modell von Religiosität geht es um die Ausdifferenzierung eines theologisch verwertbaren, aber auch humanwissenschaftlich abgesicherten und dialogfähigen Kategoriensystems zur Erfassung, Beschreibung, aber auch Förderung individueller und gruppenbezogener religiöser und weltanschaulicher Orientierungen, z.B. im Rahmen von Berufswahlmotiven von Religionslehrern und -lehrerinnen, aber auch sonstigen Personen in und außerhalb eines didaktisch-pädagogischen Berufsfelds. Besondere Beachtung findet hier u.a. die Auswirkung solcher Ansätze auf das Verständnis Systematischer Theologie inkl. Fundamentaltheologie.
Veröffentlichungen
Hemel, U. (1995): Zum Leben ermutigen. Ein Beitrag zur Frage Wozu Religionsunterricht? In: rhs- Religionsunterricht an höheren Schulen 38, H. 6: 385 - 389.
Hemel, U. (1996): Art. Krieg, Cornelius (1838-1911). In: Lexikon für Theologie und Kirche. 3.Auflage. Bd 6. Freiburg/Br. Sp.479
Hemel, U. (1997): Art. Europa. In: Handbuch Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen, hrsg. Comenius-Institut, Gesellschaft für Religionspädagogik, Deutscher Katechetenverein. Gütersloh. 403 - 406.
Hemel, U. (1997): Quellen des Lebens finden - Motive für den Religionslehrerberuf. In: rhs- Religionsunterricht an höheren Schulen 40, H. 3: 142 - 153
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