7. Forschungsbericht der Universitaet Regensburg
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PD Dr. Uwe Meixner

Forschungstätigkeit

Leitung: PD Dr. U. Meixner

Logische Rekonstruktion philosophiehistorischer Theorien

Theorien aus der Philosophiegeschichte (beispielsweise die Ontologie Thomas von Aquins) werden mit den Mitteln der modernen Logik rekonstruiert und interpretiert, sowie systematisch formal dargestellt. Dabei ergeben sich neue philosophiegeschichtliche Perspektiven und Einsichten, sowie ein Fruchtbarwerden der alten Texte für moderne philosophische Fragestellungen.

Leitung: PD Dr. U. Meixner

Alternative Begründungen von Teilbereichen der Logik

Logische Systeme werden heute standardmäßig auf der Grundlage der Mengenlehre modelltheoretisch begründet. Für weite und wesentliche Bereiche der Logik ist aber eine befriedigende Begründung auf einer weniger ontologisch voraussetzungsreichen Basis möglich. Diese alternativen Begründungsansätze werden im Detail entwickelt und ausgeführt.

Leitung: PD Dr. U. Meixner

Formale Ontologie und Metaphysik

In der formalen Ontologie werden allgemeinste Begriffsrahmen für die Beschreibung der Wirklichkeit angegeben, systematisch entwickelt und analysiert. In engem Zusammenhang hiermit stehen logische und semantische Untersuchungen. Wesentlich über die formale Ontologie hinausgegangen - wenn auch die Untersuchungen sich wie in dieser letzteren stets auf allgemeinster und abstraktester Ebene bewegen - wird in der Metaphysik mit ihrer Frage nach der letzten Erklärung des Wirklichen und der Rolle des Menschen in ihm. Ihr legitimes Ziel ist der Entwurf eines - soweit möglich - rational begründeten logisch-systematischen Gesamtbildes von allem insgesamt. Kausalität, das Wesen der Zeit, Bewußtsein und die Gottesfrage sind Themen, die dabei behandelt werden müssen.

Veröffentlichungen

Meixner, U. (1994): “Von der Wissenschaft der Ontologie”. Logos (Neue Folge) 1: 375 - 399.

Meixner, U. (1994): “Parmenides und die Logik der Existenz”. Grazer Philosophische Studien 47: 59 - 75.

Meixner, U. (1994): “Events and their Reality”. Logic and Logical Philosophy 2: 23 - 33.

Meixner, U. (1995): “Nominalistischer Logizismus”. In: Logik und Mathematik, hrsg. von I. Max und W. Stelzner. Berlin: De Gruyter. 460 - 469.

Meixner, U. (1995): “Ontologically Minimal Logical Semantics”. Notre Dame Journal of Formal Logic 36: 279 - 298.

Meixner, U. (1995): “Die Vielfalt der Existenzbegriffe und der Genuine Possibilismus”. In: Metaphysik. Neue Zugänge zu alten Fragen, hrsg. von J.L. Brandl, A. Hieke, P.M. Simons. Sankt Augustin: Academia. 213 - 221.

Meixner, U. (1996): “Neuere Einführungen in die Logik”. Information Philosophie, Heft 1/1996: 76 - 80.

Meixner, U. (1996): “Aquinas on Forms, Individuation and Matter”. Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 43: 45 - 64.

Meixner, U. (1997): “The Objectivity of Time-Flux and the Direction of Time”. In: Perspectives on Time, hrsg. von J. Faye, U. Scheffler, M. Urchs. Dordrecht: Kluwer. 107 - 117.

Meixner, U. (1997): “It is NOW”. In: Das weite Spektrum der analytischen Philosophie, hrsg. von W. Lenzen. Berlin: De Gruyter. 193 - 202.

Meixner, U. (1997): Ereignis und Substanz: Die Metaphysik von Realität und Realisation. Paderborn: Schöningh. 389.

Meixner, U. (1997): “The Bases-Theory of Conditionals”. In: LOGICA ’96: Proceedings of the 10th International Symposium, hrsg. von T. Childers, P. Kolar, V. Svoboda. Praha: Philosophia. 54 - 74.

Meixner, U. (1997): “Ontologically Minimal Semantics for Intuitionistic Logic”. In: Perspektiven der Analytischen Philosophie, hrsg. von G. Meggle, J. Nida-Rümelin. Berlin: De Gruyter. 124 - 130.

Meixner, U. (1997): Axiomatic Formal Ontology. Dordrecht: Kluwer. 395.

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