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Ziele in Studium und Lehre

Die Ziele in Studium und Lehre sind das Kernstück des Qualitätsmanagementsystems der Universität Regensburg. Sie dienen als Grundlage für die systematische Weiterentwicklung der Studiengänge sowie der studienorganisatorischen Abläufe.

Die universitätsweiten Ziele in Studium und Lehre (PDF) wurden in einem mehrjährigen, vom Vizepräsidenten für Studium, Lehre und Weiterbildung geleiteten Prozess gemeinsam mit den Fakultäten definiert. Dazu wurde das sog. Gegenstromverfahren angewendet. So wurden zunächst aus dem Leitbild fünf übergeordnete Ziele abgeleitet und in einer Sitzung mit den Dekaninnen und Dekanen sowie den Studiendekaninnen und Studiendekanen verabschiedet. Für jedes übergeordnete Ziel wurden mit der Versammlung der Studiendekaninnen und Studiendekane mehrere messbare (operative) Ziele sowie mögliche Kenngrößen definiert, anhand derer die Zielerreichung überprüft werden kann.


Wissenschaftsorientierte und forschungseingebundene Lehre

  • Vermittlung eines breiten und wissenschaftlich anspruchsvollen Wissens
  • Vermittlung fachspezifischer forschungsmethodischer Kompetenzen zur eigenständigen Problemlösung
  • Realisierung didaktischer Lehrformen, die ein forschendes und problemlösendes Lernen ermöglichen und zur Entwicklung eines eigenverantwortlichen Forschungsinteresses beitragen
  • Einbindung der Studierenden in die Forschungsthemen und aktuelle Forschungsarbeiten der Fakultät
  • Für Postgraduierte: Angebot zur wissenschaftlichen Vertiefung des Studienfachs in Orientierung am Forschungsprofil der Fakultät und der Institute
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Berufung von Wissenschaftlern, die neben Spezialgebieten umfassend in der Grundlagenforschung ausgewiesen sind

Erweiterung des akademischen Horizonts der Studierenden

  • Möglichkeit zu eigener Schwerpunktsetzung innerhalb des gewählten Studiengangs
  • Möglichkeit, lehreinheits- und fakultätsübergreifende Veranstaltungen oder Module zu belegen
  • Vermittlung der notwendigen fachlichen und methodischen Grundlagen des Nebenfachs bzw. des Wahlmoduls im Bachelor
  • Anschlussfähigkeit des grundständigen Studiengangs an weiterführende Studiengänge der Universität bzw. anderer Universitäten
  • Möglichkeit zur Vertiefung des Nebenfachs/Wahlmoduls im Master

Studierbarkeit der Curricula und optimale Studienbedingungen

  • Gute Verfügbarkeit studiengangs- und hochschulrelevanter Informationen
  • Angemessene Beratungs- und Betreuungsangebote für Studieninteressierte und Studierenden in allen Phasen des Studiums sowie für Studierende in besonderen Lebenslagen
  • Ermöglichung eines uneingeschränkten Zugangs zu Pflichtveranstaltungen
  • Gewährleistung der Überschneidungsfreiheit verpflichtender Lehr- und Prüfungsveranstaltungen eines bestimmten Semesters innerhalb der Studiengänge und in den häufigsten Kombinationen (bei kombinatorischen Studiengängen)
  • Realistische Einschätzung und Angemessenheit der studentischen Arbeitsbelastung (Workload) pro Semester
  • Orientierung des Prüfungssystems an den Kompetenzzielen der Studiengänge und dem Konzept der Modularisierung
  • Orientierung der Gesamtnotenberechnung an den Kompetenzzielen des Studiengangs
  • Vermeidung der Kleinteiligkeit von Prüfungen sowie einer unangemessen hohen Prüfungsdichte
  • Gewährleistung fairer und transparenter Prüfungsbedingungen
  • Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bei der Planung und Realisierung des Studiums insbesondere für Auslandsaufenthalte und Praxisphasen
  • Optimierung der auf Studium und Lehre bezogenen Verwaltungsprozesse sowie studien- und prüfungsorganisatorischer Abläufe

Förderung der Zukunftsfähigkeit der Studierenden

  • Förderung des kulturellen, sozialen und hochschulpolitischen Engagements der Studierenden
  • Vermittlung von Schlüsselqualifikationen im Rahmen des regulären Studienangebotes mit Berücksichtigung im Modulkatalog
  • Einsatz von Lehr- und Prüfungsformen, die den Erwerb berufsqualifizierender Schlüsselqualifikationen unterstützen
  • Förderung des Erwerbs von Schlüsselqualifikationen auch außerhalb des eigenen Studiengangs in ausreichendem Maße
  • Unterstützung der Studierenden bei der Berufsorientierung
  • Auf- und Ausbau des akademischen Weiterbildungsangebots

Förderung der nationalen und internationalen Mobilität

  • Hohe Attraktivität der Universität für nichtregionale und internationale Studierende
  • Hohe Attraktivität der Universität für internationale Lehrende
  • Ausrichtung der Studiengänge auf Chancen und Anforderungen im internationalen Umfeld
  • Bewahrung und Ausbau der internationalen Beziehungen
  • Förderung der Mobilität der Regensburger Studierenden


Auf der Grundlage des so entstandenen Diskussionspapiers formulierten die Fakultäten ihre fakultätsspezifischen Ziele-Papiere. Ungeachtet der fachspezifischen Unterschiede ließen sich aus den unterschiedlichen fakultätsspezifischen Zielen operative Ziele herausfiltern, die fakultätsübergreifend Relevanz besitzen. So konnte die Universitätsleitung auf der Grundlage der fakultätsspezifischen Ziele die universitätsweiten Ziele der Universität Regensburg in Studium und Lehre definieren.

Sowohl die fakultätsspezifischen als auch die universitätsweiten Ziele in Studium und Lehre werden kontinuierlich überprüft und fortgeschrieben. Die konstruktive Auseinandersetzung mit den Zielen sowie deren regelmäßige Weiterentwicklung sind Ausdruck einer lebendigen Qualitätskultur an der Universität.


  1. Verwaltung
  2. Referat I/1

Qualitätsmanagement und Koordination in Studium und Lehre

 

Koordination
Koordination

Matthias Baderschneider
Telefon 0941 943-1531
E-Mail